Liebe Leserinnen und Leser,
Volkstrauertag – ist das etwas, das uns heute noch beschäftigt, fast 75 Jahre nach dem letzten Krieg, den unser Land erlebt hat? Nach einem von Deutschland entfesselten Krieg, dessen Grauen uns nach wie vor sprachlos werden lässt? Ist es richtig, nicht nur der Millionen unschuldiger Opfer zu gedenken, sondern auch der Soldaten, die diesen Krieg – die überhaupt einen Krieg erst möglich machen?
Ja, das ist es. Wie viele von ihnen zogen gegen ihren Willen ins Feld. Und wie viele von denen, die mit Begeisterung und Verblendung ihrem Vaterland dienen wollten, wurden selber betrogen um jugendliche Ideale und Opferbereitschaft, um ihr Leben? Die vielen Namen der Gefallenen auf den Gedenktafeln in unseren Kirchen, die unendlich vielen Namenlosen auf den Soldatenfriedhöfen – sie alle gehören zu den Opfern von Krieg und Machtmissbrauch. Wenn wir ihrer gedenken, dann stärkt es unser Bewusstsein, dass es kein höheres Gut als das friedliche Miteinander zwischen Menschen und Völkern gibt.

Zum Frieden hat euch Gott berufen, so Paulus (1. Kor 7,15). Es lohnt sich, immer wieder daran zu erinnern – zum Beispiel am Volkstrauertag. Am Sonntag, dem 17. November, feiern wir um 10.30 Uhr einen Gottesdienst anlässlich dieses Feiertages. Im Anschluss daran erfolgt der Besuch am Kriegerdenkmal zur Kranzniederlegung mit Vertretern unserer Stadt.

Ihre Valerie Riedesel

 

Den vollständigen Gemeindebrief können Sie hier herunterladen:

Gemeindebrief November 2019

 

 

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